Über uns

Die Musikakademie Stift Lambach schafft einen Raum für Kunst und Kultur im weitesten Sinn. So ist es uns ein Anliegen, die Atmosphäre des Klosters aufzunehmen und die Teilnehmenden auf eine musikalische Reise in die letzten Jahrhunderte mitzunehmen, in genau jene Räumlichkeiten, die einst Mozart, Haydn und Marie Antoinette besuchten und auch zu jenen Handschriften die unzählige Komponisten dem Stift hinterließen. Es wird im Rahmen des Kurses die Möglichkeit geben, kostenlos an einer Führung durch die historischen Gemäuer des Benediktinerstifts teilzunehmen.

Die Initiative zur Musikakademie Stift Lambach geht auf die beiden Musikstudierenden Felix Metzger und Stephan Deinhammer zurück, die den Verein der Musikakademie Stift Lambach im Jahr 2024 gründeten.

Was gibt es zu sehen?

  • Älteste Noten aus 1650: Die Musiksammlung umfasst 4000 meist handgeschriebene Noten, von denen die ältesten aus dem Jahr 1650 stammen. Sie repräsentiert den Musikgeschmack kultureller Zentren wie Venedig, Paris und Wien.
  • Mozart und Haydn in Lambach: Sowohl die Familie Mozart als auch Michael Haydn pflegten enge Beziehungen zum Kloster Lambach. Das herausragendste Ergebnis hieraus ist Mozarts „Lambacher Sinfonie“ (KV45a), die er dem Abt Amandus Schickmayr widmete und die bis heute im Archiv aufbewahrt wird.
  • Bedeutende „Lambacher Musiksammlung“: Abt Amandus Schickmayr, ein großer Förderer der Musik, baute die Sammlung bedeutend aus.
  • Singspiele am Sonntagnachmittag: Theater und Singspiele waren seit jeher Teil der Benediktinertradition. An Sonntagen wurden geistliche Texte und weltliche Themen als Singspiele im Kloster inszeniert, um den Glauben anschaulich zu vermitteln.
  • Neueröffnung für Marie Antoinette: Abt Schickmayr ließ 1769 das Klostertheater renovieren und mit Malereien von Johann Wenzel Turetschek ausschmücken. Die feierliche Eröffnung am 23. April 1770 war zu Ehren Marie Antoinettes, die auf der Durchreise nach Paris im Stift nächtigte und beinhaltete ein eigens dafür verfasstes Theaterstück von Pater Maurus Lindemayr.