Ziyu He, Violine

Der herausragende Geiger Ziyu He war einer der jüngsten Solisten der Wiener Philharmoniker, als er 2017 im Alter von nur 17 Jahren im Musikverein mit diesem Weltklasseorchester unter Adam Fischer debütierte. Im Jahr davor gewann er sowohl den Internationalen Mozart-Wettbewerb in Salzburg als auch den Yehudi-Menuhin-Wettbewerb und 2014 war er der Eurovision Young Musician of the Year.

Er trat mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Mariinsky Orchester St. Petersburg, dem Macau Orchestra, Suzhou Philharmonic, dem Wiener Kammerorchester, der Beethoven Philharmonie, dem RAI National Orchestra, dem Ulster Orchestra, den Bochumer Symphonikern, China Philharmonic, Shanghai Philharmonic, Peking Symphony Orchestra, dem Orchestra of the National Center for the Performing Arts, dem Georgian Philharmonic Orchestra, der Filarmonica del Teatro Comunale di Bologna, dem Orchestra della Toscana, Zagreb Philharmonic, Sofia Philharmonic, dem Singapore Symphony Orchestra und dem Mozarteum Orchester Salzburg auf. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitet, gehören u.a. Adam Fischer, Christopher Warren-Green, Choo Hoey, Tung-Chieh Chuang, David Brophy, Diego Matheuz, Guoyong Zhang, Howard Griffiths, Ilyich Rivas, Joji Hattori, Kazuki Yamada, Kerem Hasan, Kriistina Poska, Lu Jia, Michele Nitti, Nikoloz Rachveli, Pietari Inkinen, Thomas Rösner, Riccardo Minasi, Steven Sloane, Lio Kuokman, Valery Gergiev und Hans Graf.

Ein Konzert und Aufnahmen mit Werken von Hans Werner Henze mit dem Mozarteum Orchester Salzburg unter Maestra Lin Liao, Soloabende im Wiener Konzerthaus in der Reihe "Great Talents" sind Höhepunkte des letzten Jahres. Ein Konzert mit Suzhou Symphony und Thomas Rösner, Auftritte in München in der Serie „Rising Stars“ und mit Benjamin Schmid beschließen die laufende Saison. Als Geiger des renommierten Altenberg Trios spielt er regelmäßig in dessen beliebter Konzertserie im Brahmssaal des Wiener Musikvereins Wien.

Ziyu He begann im Alter von fünf Jahren in seiner Heimat China bei Xiangrong Zhang Geige zu lernen. Mit nur 10 Jahren wurde er von Paul Roczek eingeladen, bei ihm in Salzburg an der Universität Mozarteum zu studieren. Dort schloss Ziyu im Sommer 2021 sein Masterstudium Violine ab und begann ein postgraduales Studium bei Benjamin Schmid und ein Masterstudium Viola, bei Thomas Riebl, das er im Februar 2023 mit ausgezeichnetem Erfolg beendete. Er spielt die „ex Rouse-Boughton” 1698 Geige von Antonio Stradivari als Leihgabe der österreichischen Nationalbank und eine Giuseppe Guadagnini Viola, datiert 1797, die ihm von einem großzügigen privaten Sponsor zur Verfügung gestellt wurde.

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Benedict Mitterbauer, Viola

Benedict Mitterbauer (*1994) ist einer der führenden jungen Bratschisten Österreichs, gefragter Kammermusiker und hat seit Anfang 2020 die Stelle des Solobratschisten im Bruckner Orchester Linz inne.

Der 1994 geborene Oberösterreicher erhielt seinen ersten Instrumentalunterricht im Landesmusikschulwerk. Ab 2009 studierte Benedict Mitterbauer bei Prof. Predrag Katanic im Vorbereitungslehrgang an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz und seit Herbst 2014 im Bachelorstudium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Thomas Riebl, welches er im Juni 2019 mit Auszeichnung abschloss. Seit Herbst 2019 setzt er sein Konzertfachstudium bei Prof. Veronika Hagen fort. Zusätzlich studiert er Instrumental- und Gesangspädagogik Viola an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Er besuchte diverse Kammermusik- und Solomeisterkurse in Österreich, Deutschland und Frankreich (u.a. an der Kronberg Academy und Écoles d’art americaines de Fontainebleau 2012) bei musikalischen Größen wie Bruno Pasquier, Gérard Caussé, Pierre-Henri Xuereb, Patrick Jüdt, Nicolas Altstaedt und Alina Ibragimova. Weitere Meisterklassen bei Barbara Westphal, Tatjana Masurenko, Hartmut Rhode und Jean Sulem ergänzen seine musikalische Entwicklung.

Zu seinen bislang größten Erfolgen zählen der 2. Preis beim Concorso Lionel Tertis 2016, der EMCY-Preis 2014, das Dr. Josef Ratzenböck-Stipendium 2012, der Gewinn des Nibelungen Förderpreises 2012 sowie zahlreiche erste Preise bei den Landes- und Bundeswettbewerben prima la musica – solistisch, aber auch in verschiedenen Kammermusikformationen.
 
Benedict Mitterbauer war in den Jahren 2013 und 2015 Stipendiat der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein und von 2016 bis 2019 Mitglied der LGT Young Soloists, mit welchen er auch regelmäßig solistisch auftrat und 2018 die CD “Nordic Dream” für das Sony Klassiklabel RCA Red Seal eingespielt hat.

Seine Orchestererfahrung sammelte der gefragte Musiker ab 2015 als regelmäßiger Substitut im Radio-Symphonieorchester Wien sowie im Bruckner Orchester Linz, wo er im Jahr 2018 zunächst als stellvertretender Stimmführer engagiert wurde und nach einem weiteren erfolgreichen Probespiel seit 2020 die Position des Solobratschisten inne hat.

Konzertreisen führten ihn bisher in die USA, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie nach Kuba, Japan, Hong Kong, Singapur, Israel und in weite Teile Europas. 


Eine Erweiterung seines stilistischen Spektrums ergibt sich aus der Einladung zu mehreren spartenübergreifenden Projekten, im Zuge derer er mit namhaften KünstlerInnen wie Nigel Kennedy, Benjamin Schmid, Herbert Berger, Martin Gasselsberger, Florian Willeitner, Sebastian Gürtler oder Lisa Eckhart auf der Bühne stand.

Er ist Mitglied verschiedener Kammermusikensembles und spielte bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Festival Mozart-Havanna, der Mozartwoche Salzburg, der Styriarte, den Dresdner Musikfestspielen, dem Internationalen Brucknerfest Linz, dem Mattseer Diabelli Sommer, der Liedwoche auf Schloss Elmau, den Internationalen Nikolaus Harnoncourt Tagen und dem Salzburger Kammermusikfestival mit renommierten KünstlerkollegInnen wie Thomas Zehetmair, Benjamin Schmid, Emmanuel Tjeknavorian, Harald Herzl, Benjamin Herzl, Thomas Riebl, Lars Anders Tomter, Clemens Hagen, Julia Hagen, Matthias Bartolomey, Dominik Wagner, Juliane Banse, Markus Schirmer oder Aaron Pilsan.

Benedict Mitterbauer spielt auf einer Viola von Giovanni Battista Ceruti, Cremona um 1810, die ihm von der Oesterreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt wird.


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Jeremias Fliedl, Violoncello

Jeremias Fliedl ist einer der führenden österreichischen Cellisten seiner Generation. Erfolgreiche Auftritte als Solist und Kammermusiker führten ihn zu den Salzburger Festspielen, der Mozartwoche Salzburg, der Schubertiade Hohenems, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Carinthischen Sommer, dem Südtirol Festival Merano, CLASSIX Kempten, den Musiktagen Mondsee, dem Vevey Spring Classic Festival, dem internationalen Kammermusikfestival Utrecht, dem Grachtenfestival Amsterdam, dem Viotti Festival, dem Lake District Summer Music Festival, den Salzkammergut Festwochen Gmunden, dem Festival Sankt Gallen, in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, das Palais des Beaux-Arts Brüssel, das Konzerthaus Dortmund und die Laeiszhalle Hamburg.

Er trat u. a. mit Petrit Çeku, Stéphane Denève, Veronika Eberle, Ariane Haering, Martin Haselböck, Ziyu He, Maximilian Kromer, Gerhard Marschner, Callum McLachlan, Nikola Meeuwsen, Nils Mönkemeyer, Daniel Müller-Schott, Benedict Mitterbauer, Julian Rachlin, Timothy Ridout, Linus Roth, Case Scaglione, Benjamin Schmid, dem Simply Quartet, Emmanuel Tjeknavorian, Kiron Atom Tellian, Dimitry Udovichenko und Dominik Wagner auf.

Als Solist konzertierte er mit Orchestern wie den Brüsseler Philharmonikern, dem Orchestra Sinfonica di Milano, den Bremer Philharmonikern, dem Königlich-Wallonischen Kammerorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Münchener Kammerorchester, den Salzburger Orchester Solisten, den Zagreber Solisten, dem Zagreb Chamber Orchestra, der Beethoven Philharmonie, dem Matrix Orchestra, dem Kärntner Sinfonieorchester, der Academia Ars Musicae, der Österreichisch-Koreanischen Philharmonie, dem Sandor Végh Institut Kammerorchester, der Webern Kammerphilharmonie, der Euro Symphony SFK, dem Sinfonieorchester der Philharmonie Olsztyn, dem Artsakh Sinfonieorchester und dem Kaunas City Symphony Orchestra.

In der Saison 2025/26 debütiert Jeremias Fliedl mit dem Thessaloniki State Symphony Orchestra unter Thomas Sanderling, mit dem Danish Chamber Orchestra unter Adam Fischer, mit dem Orchestra della Toscana, mit dem Wiener KammerOrchester unter Joji Hattori wie auch mit dem Orchestre National de Lyon unter Thomas Guggeis.


2024 erschien sein Debüt-Album „TRANSFORMATION“, das bei der Fachwelt großen Anklang fand: "ein prächtiges Fest von Cello-Timbres" (BBC Music Magazine), „fulminant“ (Die Presse), „technisch brillant und mit erstaunlicher musikalischer Reife“ (Concerti), “mitreißend” (Salzburger Nachrichten), „beseelte Expressivität, herrliches Legato“ (Klassik Heute). Das Album wurde mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Emmanuel Tjeknavorian aufgenommen und erschien beim Label Berlin Classics.

1999 in Klagenfurt geboren, wurde Jeremias Fliedl nach der Grundausbildung bei Igor Mitrovic in seiner musikalischen Entwicklung wesentlich von Heinrich Schiff als dessen letzter Student an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien betreut und geprägt. Er absolvierte sein Bachelorstudium bei Clemens Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg und schloss sein Masterstudium bei Julian Steckel an der Hochschule für Musik und Theater München ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er von Daniel Müller-Schott und Michael Sanderling. Er ist Preisträger des Liezen Wettbewerbs, des Svirél Wettbewerbs, des Antonio Janigro Wettbewerbs und zudem als erster österreichischer Cellist Preisträger des Queen Elisabeth Wettbewerbs.

Jeremias Fliedl spielt das "ex Gendron, Lord Speyer", ein Violoncello von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1693, das ihm privat zur Verfügung gestellt wird.

jeremiasfliedl.com